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Forschungsfelder in der Schweiz

Forschungsstandort Schweiz
Listen-Ansicht
 
Die folgenden Abschnitte geben Ihnen einen Überblick über die Aktivitäten in den wichtigsten Forschungsfeldern der Schweiz.
Biotechnologie
Die gut etablierten und weltbekannten Life-Science-Unternehmen der Schweiz sowie die Stärke ihrer Universitäten und technischen Hochschulen haben zum Aufbau einer innovativen und dynamischen Biotechnologieindustrie beigetragen. Die Zahl der Biotechnologiefirmen hat sich seit 1997 mehr als verdoppelt, und das Land weist die weltweit höchste Biotech-Dichte pro Einwohner auf. Heute ist die Schweiz der sechstgrösste Biotech-Markt Europas. Die Unternehmen der Branche reichen von führenden multinationalen Konzernen bis zu innovativen Startup-Unternehmen im Hochschulbereich. Der Sektor ist gut diversifiziert und besteht aus Unternehmen, die sich auf allen Life-Science-Gebieten in der Forschung und Entwicklung engagieren.

Nanotechnologie
In der Nanotechnologie steht die Schweiz an der Spitze der Entwicklungskurve und hat mit Innovationen wie dem Atomkraftmikroskop, dem Rastertunnelmikroskop sowie zahlreichen weiteren bahnbrechenden Entdeckungen einen enormen Beitrag auf diesem Gebiet geleistet. Heute gehört die Nanotechnologie zu den Vorzeigeindustrien der Schweiz. Die hervorragende Ausbildung sowie das hohe Mass an Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft, akademischen Institutionen, Investoren und Behörden zieht Wissenschaftler und Nano-Unternehmen aus der ganzen Welt an.

Mikrotechnik
Die Entwicklung der Mikrotechnik in der Schweiz ging aus der wirtschaftlichen Krise in der Uhrenindustrie hervor. Neben der klassischen (Uhren-)Mikromechanik wurden in der Uhrenherstellung moderne Technologien wie Elektronik, Optik, Informatik und Mikrosysteme genutzt. Heute gehört die Mikrotechnik nicht nur zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts, sondern auch zu den wichtigsten Sektoren der Schweizer Wirtschaft.

Chemie
Die Chemie gehört zu den Vorzeigeindustrien der Schweiz. Die hervorragende Ausbildung sowie das hohe Mass an Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft, akademischen Institutionen, Investoren und Behörden zieht Wissenschaftler und Unternehmen aus der ganzen Welt an.

Informatik
Die Schweiz figuriert seit langem unter den führenden Ländern bei Computeranwendungen. Niklaus Wirth, einer der brillantesten Köpfe des frühen Computerzeitalters und Entwickler mehrerer Computersprachen wie Pascal, Modula und Oberon, ist Schweizer und hat die Entwicklung der Informatik in der Schweiz nachhaltig beeinflusst. Heutzutage sind viele IT-Anwendungen zentrale Bestandteile von Schweizer Schlüsselindustrien (z.B. Banken, Versicherungen, Telekommunikation, Stromnetze, Chemie, Uhren, Verkehr, Tourismus usw.).

Klimaforschung
Die Schweiz spielt eine führende Rolle in der Klimaforschung. Der diesjährige Nobelpreis ging an Al Gore und die Mitglieder des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Vereinten Nationen. Zu den Geehrten zählen mehrere Schweizer Wissenschaftler. Die Schweiz ist bestrebt, ihre führende Position in der Klimaforschung durch mehrere Forschungsinitiativen und -programme auszubauen.

Finanzanalyse
Die Schweiz ist einer der wichtigsten Finanzplätze der Welt. Die Wurzeln der Schweiz als begehrtes Finanzzentrum reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Aber die Schweiz ist nicht nur für ihre Banken bekannt, sondern auch für die Finanzanalyse. Hochschulen, Banken und private Institutionen zeichnen sich durch hochstehende Forschungsaktivitäten im Bereich Finanzanalyse aus.

Erneuerbare Energien
Der Schweizer Abenteurer Bertrand Piccard will 2011 mit einem neu entwickelten Solar-Flugzeug die Erde umrunden. Die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne (EPFL) ist an dem Projekt beteiligt. Lesen Sie, welche kniffligen Probleme gelöst werden müssen, bevor die Solarimpulse abheben kann, und was Piccard mit diesem Abenteuer erreichen möchte.


Weitere Informationen: http://www.myscience.ch/