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Hochschulen

Die Schweiz bietet auf Tertiärstufe verschiedene attraktive Ausbildungsmöglichkeiten. Je nach beruflichem oder allgemein bildendem Erstabschluss können die angehenden Studierenden eine Ausbildung an einer Hochschule (Universität, Eidgenössische Technische Hochschule, Fachhochschule, Pädagogische Hochschule) oder eine weitere Ausbildung auf Tertiärstufe (höhere Fachschule) beginnen.
 
 
Kurt Wüthrich, der im Jahr 2002 den letzten Nobelpreis für die Schweiz gewonnen hat, ist der siebte Schweizer Chemie-Nobelpreisträger. Und - bei grosszügiger Interpretation des Bürgerrechts - der 27. Schweizer, der einen Nobelpreis erhält. Letztmals hatte 1996 ein Schweizer die Auszeichnung erhalten: Rolf Zinkernagel für Medizin.
 
Der vor 301 Jahren in Basel geborene Gelehrte Leonhard Euler, einer der grössten Schweizer Wissenschafter, hinterliess mit seinem Werk viel mehr Spuren, als allgemein bekannt. So wissen wohl nur wenige Nicht-Mathematiker, dass Eulers Ideen genauso hinter dem ausgeklügelten Fahrplan der SBB stecken, wie hinter dem Erfolg der Jacht Alinghi oder dem Zahlenrätsel Sudoku.
 
Schweizer Ärzte haben einem blinden Patienten ein kleines elektronisches Augenimplantat eingepflanzt, das helfen soll, das Sehvermögen wieder herzustellen - eine europäische Premiere.
 
Die Universität Bern ist Weltspitze in der Klimaforschung. Die Klimaforscher Heinz Wanner und Thomas Stocker sind die Nachfolger des Pioniers Hans Oeschger. Ihre Forschungsresultate bildeten die Grundlagen für Al Gore's Oscar-gekrönten Film «An Inconvenient Truth». Auch der Klimarat der UNO (IPCC) stützte sich in seinen Klima-Berichten auf die Erkenntnisse der Berner Experten.
 
Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich will 2020 Teil des global führenden Wissens- und Bildungsstandorts Schweiz sein. Dafür sollen die Schweizer Hochschulen besser vernetzt und auf Doktoranden- und Masterstufe die besten Talente aus aller Welt angelockt werden.