Im Dorf Bivio im Kanton Graubünden werden seit dem Mittelalter drei Sprachen gesprochen: neben der traditionellen Amtssprache Italienisch beherrschen die meisten Bivianer auch Deutsch und Rätoromanisch. Mit dem aufkommenden Tourismus entwickelte sich das Deutsche mehr und mehr zur Umgangssprache. Dies ist besonders bemerkenswert, weil das Dorf nur rund 225 Einwohner zählt. Da auch das Deutsche - ebenso wie das Italienische - in mehreren Varietäten vertreten ist (Schriftdeutsch, Bündnerdeutsch und das durch die Medien überwiegend verbreitete «Züritütsch»), zählen Sprachwissenschaftler bis zu sieben in Bivio gesprochene Sprachen und Dialekte.
(Quelle: www.wikipedia.org)
Haben Sie gewusst, dass im Kanton Wallis rekordmässig viele, anerkannte Weinsorten existieren?
Der Katalog der im Wallis betreuten Weinsorten umfasst über 50 behördlich anerkannte. Das ist vermutlich ein Weltrekord, wie das Walliser Weinmuseum auf seiner Homepage vermeldet. Zu den kostbaren und begehrten „autochthonen Sorten“ aus dem Wallis gehören Cornalin, Arvine, Amigne, Humagne blanche oder Rèze. Der mit 5'224 km²
drittgrösste Kanton der Schweiz liegt südlich der Alpen. Im Jahr 2006 lebten 294’608 Einwohner im Wallis.
(Quelle: www.museevalaisanduvin.ch und www.wikipedia.org)
Wissen Sie, wo die vermutlich älteste, noch spielbare Orgel der Welt steht?
In Sion, im Kanton Wallis. Die Schwalbennestorgel befindet sich in der Burgkirche „Notre-Dame-de-Valere“ in Sitten, wie das Musée cantonal d`histoire et d`ethnographie in Sitten mitteilt. Sie wurde von 1390 bis 1430 erbaut und gilt als älteste spielbare Orgel der Welt. Laut dem Museum sind allerdings nur noch 12 gotische Pfeifen erhalten.
(Quelle: Musée cantonal d`histoire et d`ethnographie, Château de Valère,1950 Sitten)
Wussten Sie, dass im Muotathal die Wetterprognosen ohne technische Hilfsmittel gemacht werden?
Seit über 250 Jahren werden im Muotathal (SZ), im Innerschwyzer Hinterland, Langzeitwetterprognosen ohne technische Hilfsmittel gemacht. Die so genannten “Muotathaler Wetterschmöker” arbeiten nur mit ihren Sinnen. Die sechs Bergler mit Berufsbezeichnungen wie Steinbockjäger, Wettermissionar, Muser (Mäusejäger), Tannzäpfler, Sandstrahler und Geissdädi (Geissenvater) beobachten Wildtiere, Ameisen, Winde, Pflanzen und Wasserquellen für ihre Vorhersagen. Mit Hilfe dieser Informationen erstellen sie Wetterprognosen für das Sommer- oder das Winterhalbjahr mit einer erstaunlichen Trefferquote.
(Quelle und Informationen: www.muotathal.ch/wetterschmoecker)
Schweiz Quiz 3
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Haben Sie gewusst, dass die rund 225 Einwohner von Bivio im Kanton Graubünden sieben Sprachen und Dialekte sprechen? Haben Sie gewusst, dass im Kanton Wallis rekordmässig viele, anerkannte Weinsorten existieren? Wissen Sie, wo die vermutlich älteste, noch spielbare Orgel der Welt steht? Wussten Sie, dass im Muotathal die Wetterprognosen ohne technische Hilfsmittel gemacht werden?
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