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Staat

Die Gründung der modernen Schweiz geht auf das Jahr 1848 zurück. Vor dieser Zeit bestand die Schweiz aus einem lockeren Bündnis zwischen unabhängigen Kantonen. Jeder Kanton war im Prinzip frei, das Bündnis jederzeit zu verlassen.
 
Im Frühling 2006 beschloss die UNO-Generalversammlung mit 170 zu 4 Stimmen die Schaffung eines Menschenrechtsrats mit Sitz in Genf.
 
In der Schweiz gibt es 26 Kantone. In einigen wird Deutsch, in anderen Französisch, Italienisch, Rätoromanisch oder mehrere Landessprachen gesprochen. Im Kanton Graubünden ist die Hauptsprache je nach Region, Deutsch, Rätoromanisch oder Italienisch.
 
Jeder Kanton hat seine eigene Verfassung, seine Regierung, sein Parlament, seine Gerichte und seine Gesetze, die natürlich mit denen des Bundes kompatibel sein müssen.
 
In wesentlichen Fragen hat in der Schweiz das Volk das letzte Wort. Das politische System kann als halbdirekte Demokratie bezeichnet werden. Neben dem Parlament kann auch die Bevölkerung aktiv Verfassung und Gesetze mitgestalten. Von diesen Mitteln der direkten Demokratie wird rege Gebrauch gemacht.